Ansicht der Wohnungen zum Verkauf Hartmannstraße 7A

Eigentumswohnung kaufen in Chemnitz

HARTMANNSTRASSE 7A

STADTTEIL – ZENTRUM

Hier geht es direkt zu den verfügbaren Wohneinheiten an der Hartmannstrasse 7A.

Begrenzt durch den Fluss Chemnitz im Westen, durch die August-Bebel-Straße und die Müllerstraße im Norden, die Dresdner Straße und die Bahnhofsstraße im Osten, die Bahnstrecken nach Zwickau und Stollberg sowie durch den Falkeplatz im Süden liegt das Zentrum – jener zentral gelegene Stadtteil, der sich über die gesamte Innenstadt erstreckt. Die Innenstadt ist durch gut frequentierte Straßen, die zusammen eine Ringstraße bilden, begrenzt.

Im Mittelpunkt des Zentrums befinden sich bis heute eindrucksvolle historische Gebäude, wie das Alte und das Neue Rathaus am Markt sowie der „Rote Turm“, der letzte noch verbliebene Teil der mittelalterlichen Stadtmauer. Die Jakobikirche mit ihrem „Hohen Turm“, der älteste Sakralbau der Stadt, schließt sich direkt an das Rathaus-Ensemble an. Rundum gibt es heute zahlreiche Kaufhäuser und Einkaufspassagen.

Zu den innenstädtischen Highlights zählen auch das Gebiet der Stadthalle mit Stadthallenpark, das 26-stöckigen „Mercure Kongress Hotel“ – 1971 als Interhotel und damals viertgrößtesHotel der DDR eröffnet – sowie das vielleicht bekannteste Wahrzeichen der Stadt aus demselben Jahr, das Karl-Marx-Monument, nach der ägyptischen Sphinx der zweitgrößte freistehend modellierte Kopf der Welt. Im Rahmen des sozialistischen Wiederaufbauprogramms entstanden in den 1960er Jahren in der Innenstadt Wohnungen in Plattenbauweise, wie auch viele von sozialistischer Architektur geprägte Bauten, die zurzeit entkernt und saniert werden. Viele Gebäude, die die Bombardierung von 1945 überstanden hatten, mussten einer neuen, für die „Werktätigen“ der „Karl-Marx-Stadt“ angemessenen Innenstadt weichen. Große Aufmarschplätze für die „Arbeiterklasse“ sollten entstehen – geplant war ursprünglich auch eine Hochstraße rund um die Innenstadt.

Diesen Plänen geopfert wurden z. B. die „St. Pauli“-Kirche, das „Haus des Handwerks“ (mit dem „Café Bienenstock“), die „Reichsbank“, das „Hotel Herrmann“ und das „Hotel am Friedrichplatz“ (das ehemalige „Christliche Hospiz Marthaheim“), die Bebauung an der Äußeren Johannisstraße und um die Johanniskirche sowie das südliche Brühl-Viertel. Der Baustopp Mitte der 1970er Jahre zugunsten des „Wohngebiets Fritz Heckert“ ließ Chemnitz für Jahrzehnte zu einer Innenstadtbrache werden. Einzig der „Rosenhof“ (ein 1963 angelegter Straßenzug zwischen dem ehemaligen Holz- und Roßmarkt), die Innere Klosterstraße und die sogenannte „Schuhmeile“ (fertiggestellt 1986) sowie der in den 1980er Jahren sanierte „Brühl“ luden zum Flanieren ein. Statt einer pulsierenden Innenstadt entstand an der „Stadthalle“, in der Nähe des „Roten Turms“, ein riesiger Parkplatz.

Auch historisch gewachsene Straßenverläufe verschwanden. Der Verkehrsknotenpunkt wurde vom Johannisplatz (zu DDR-Zeiten „Posthof“) zur 1967 eröffneten „Zentralhaltestelle“ verlegt. Der Posthof selbst wurde mit einem kleinen Teich mit Wasser- sowie Steingartenpflanzen und Pergola mit Kletterpflanzen als grüne Oase angelegt.

Ab Mitte der 1990er Jahre sollte die Innenstadt ein neues Gesicht bekommen. Nördlich und östlich des Marktes entstanden neue und moderne Gebäude. Dafür wurden zum Teil erst etwa 30 Jahre alte Bauten abgebrochen („Türmer“) und es entstand eine völlig neue und attraktive Mitte. Namhafte Architekten hinterließen hier ihre Design-Spuren. Es gibt Plattenbauten sowie sanierte Alt- und moderne Neubauten – und am Fluss Chemnitz entstanden die ersten Lofts.

Kaffees, Kaufhäuser, Diskotheken, Bars sowie die Chemnitzer Kunstsammlungen oder das beliebte Kulturkaufhaus Tietz laden heute zum Verweilen ein. Sporthallen locken an den Wochenenden zu den Spielen der Basketball-Teams und im berühmten Stadtbad darf man sich auch selbst sportlich betätigen. Insgesamt ist der Sanierungsstand als sehr gut zu bewerten, sodass dieser Stadtteil nun zu den attraktivsten Wohngebieten zu zählen ist.

MIKROLAGE HARTMANNSTRASSE

Die Wohn- und Geschäftshäuser in der Hartmannstraße 7a + 7b sowie in der Straße An der Markhalle 14 sind Teil eines Gebäudeensembles, das zu den letzten noch erhaltenen und zusammenhängenden Gründerzeitkarrees im unmittelbaren Stadtzentrum von Chemnitz gehört.

Die am stadtseitigen Fuße des Kaßbergs gelegenen Objekte befinden sich innerhalb einer der beiden Hauptachsen der Innenstadtentwicklung. Das Ensemble befindet sich auf dem Areal des ehemaligen und jetzt zugeschütteten Stadtgrabens, der zusammen mit einer Stadtmauer, fünf Toranlagen und Türmen zur beeindruckenden, mittelalterlichen Befestigungsanlage der Stadt gehörte. Mit dem zunehmenden wirtschaftlichen Erfolg der Chemnitzer Unternehmen und der rasanten Entwicklung zu einer Großstadt im 19. Jahrhundert wurden auch die Flächen der ehemaligen Stadtbefestigung und des zugeschütteten Stadtgrabens bebaut.

Das Umfeld ist neben der gutbürgerlichen wohnbaulichen Gestaltung in Form von drei- und viergeschossigen Wohngebäuden in Karreebebauung durch die Ansiedlung von Notaren, Rechtsanwälten, Ärzten, Geschäften und Gastronomiebetrieben geprägt. Alle drei Objekte befinden sich in den verkehrsberuhigten und ruhigen Nebenarmen der Hartmannstrasse und stehen unter dem „Ensembleschutz“ des Denkmalamtes. Einzelne Gebäude, zu denen auch die Hartmannstraße 7b gehört, können aufgrund besonders erhaltener Strukturen im Gebäudeinneren – wie z. B. dem Treppenhaus – zusätzlich auf eine Eintragung als „Einzeldenkmal“ in der Denkmalschutzliste verweisen.

Markant sind insgesamt die besonders gut erhaltenen, seinerzeit liebevoll gestalteten Straßenfassaden mit Stuckornamenten, die in ihrer Formensprache auf frühere Bauepochen wie Renaissance oder Klassizismus zurückgreifen.

Weitere markante Gebäude in der nahen Umgebung sind die historische „Chemnitzer Markthalle“, die Hartmannhalle als Teil einer früheren Fabrikanlage zur Produktion von Dampflokomotiven, das CityCenter und die Schmidt-Bank-Passage. In der Nähe finden sich auch der Schloßteich und der Küchwald mit seinen ausgedehnten Parkanlagen, die „grüne Lunge“ von Chemnitz. Geschäfte und Kaufhäuser befinden sich in fußläufiger Umgebung und für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Lokale und Gaststätten.

Die Autobahnauffahrt Chemnitz/Mitte (Anschlussstellen A4 und A72) sind über die Leipziger Straße in ca. 10 Minuten erreichbar. Mehrere Linien des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs verlaufen auf der Hartmannstraße. In Gehdistanz liegen die Innenstadt mit ihrem Markttreiben und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten ebenso wie die unlängst neu gestaltete Zentralhaltestelle, der Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Auch Kindergärten, Grundschulen und Gymnasien sind auf kurzem Wege erreichbar.

HARTMANNSTRASSE

Die Hartmannstraße wurde benannt nach dem Unternehmer Richard Hartmann (1809 – 1878). Er war einer der bedeutendsten sächsischen Industriellen und der erfolgreichste Chemnitzer Fabrikant in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er gilt als wichtiger Wegbereiter des sächsischen Maschinenbaus, dessen Ruf er weltweit maßgeblich mitprägte. Hartmann gelang es, einen gegenüber England konkurrenzfähigen Lokomotivbau am Standort Sachsen zu etablieren. Die von ihm gegründete Sächsische Maschinenfabrik war das größte Unternehmen Sachsens und hatte einen Anteil daran, dass sich Chemnitz nach 1870 zu einer der großen deutschen Industriemetropolen entwickelte.

Die nach ihm benannte Straße – eine innerstädtische Verlängerung der Limbacherstraße  zieht sich von der Reichsstraße ab dem Konkordiaplatz bis zur Theaterstraße, und ist an und für sich ein vielbefahrene Straße. Die beiden Objekte Hartmannstrasse 7a und 7b befinden sich aber in abgesetzter und ruhiger Lage gegenüber der Häuserzeile „Am alten Bad“; diese Straße erinnert an das 1843 eröffnete „Hedwigbad“, welches zugunsten des neuen Stadtbades an der Mühlenstraßein den 1920er-Jahren abgebrochen wurde.

Bis zum 18 Jahrhundert wurde in dieser Gegend – auf Grund der Nähe zur Chemnitz – das Bleichergewerbe ausgeübt. Die ehemaligen Bleichwiesen werden heute von der Straße An der Markthalle(ehem. Hedwigstraße) durchquert. Die 1891 eröffnete, statisch sehr ausgefeilte Markthalle wurde zu DDR-Zeiten als Lagerhalle verwendet, erst 1995 eröffnete sie wieder zweckgebunden. Sie bildet heute den Mittelpunkt einer modernen innerstädtischen Mikrolage.

Der Block, in dem sich die drei Objekte befinden, ist einer der sehr wenigen gesamtheitlich erhalten gebliebenen, funktionsfähigen Häuserblöcke der Chemnitzer Innenstadt.

OBJEKT HARTMANNSTRASSE 7A

Das Objekt „Hartmannstraße 7a“ (vormals „Hinter der Klostermühle“) ist ein schön gegliedertes, dreigeschossiges Gebäude, welches ebenfalls für Moritz Lindner erbaut wurde. Die Baugenehmigung wurde am 13. April 1866 erteilt.

Das achtachsige Objekt strahlt architektonische Hamonie aus. Das Portal liegt in der linken Hälfte der Front, zwei Giebel mit Mansardenfenster befinden sich über der rechten und linken Hauptachse.

Die Straßenführung zum damaligen Zeitpunkt verlief – wie der unten angeführte Planausschnitt anschaulich zeigt – in diesem Bereich noch völlig anders.

Nach einer ersten Sanierung in den späten 1990er Jahren wird das Objekt aktuell komplett entkernt sowie hochwertig und aufwändig saniert (siehe dazu BAB), sämtliche Stränge erneuert, die Heizungsanlage (FBH) sowie Türen und Fenster nach modernsten Anforderungen ausgetauscht. Sämtliche Holzbodenbeläge sind aus lokalen Hölzern hergestellt und die Ausstattung der Bäder folgt luxuriösen und modernsten Standards.

Jede Wohnung verfügt über einen westseitig ausgerichteten großzügigen Balkon.

Die zwei Gewerbe- und sechs Wohneinheiten zwischen 30 und 102 m2 bieten jeden Komfort und verfolgen alle unseren „Smart, Green & Light Living“ Ansatz. Diese Philosophie sorgt für umweltschonende und kosteneffiziente Energie: Die Immobilien erzeugen einen Teil der benötigten elektrischen Energie mit Hilfe von Photovoltaik selbst. Diese Energie wird u. a. auch für die eigene E-Tankstelle verwendet. Zudem wird die elektrische Energie effizient eingesetzt und nicht nur als Strom verwendet, sondern auch zur Warmwasseraufbereitung eingesetzt. Die Lichtsysteme von Bartenbach erzeugen nicht nur gesundes und blendfreies Licht, sondern helfen weiter Energie einzusparen.

Stellplätze im gemeinsamen Innenhof stehen ebenfalls zu Verfügung. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es in den benachbarten Tiefgaragen.

FACTS & FIGURES – Details zum Wohnungskauf in Chemnitz
Ansicht der Wohnungen zum Verkauf Hartmannstraße 7A
  • Erbaut 1889

  • Sanierung 2020

  • 2 Gewerbe- und 6 Wohnungseinheiten

  • 3-4 Wohnungstypen

  • Stellplätze

  • Smart, Green & Light Living

WOHNUNGSTYPEN zum Direktkauf in der Hartmannstrasse 7A

Sämtliche Einheiten werden sowohl von der Straßenseite aus erschlossen, als auch durch die Durchfahrt im Objekt „An der Markthalle“ und den rückwärtigen Eingang. Stellplätze im gemeinsamen Innenhof stehen ebenfalls zu Verfügung; weitere Parkmöglichkeiten gibt es in der benachbarten Tiefgarage.

Gewerbeeinheit 01

bereits langfristig vermietet

Gewerbeeinheit 02

bereits langfristig vermietet

Wohnungstyp A (W01) - Eigentumswohnung mit 30 m²

Diese sehr intelligent gestaltete Eigentumswohnung mit einer Fläche von 30 m2 bietet wesentlich mehr Freiheit, als es die Größe vermuten lässt. Die zentrale Versorgungsbox beinhaltet die wichtigen Funktionen wie Kochen und Nassraum, trennt aber die Einheit in öffentliche und private Zonen. Der große Balkon in den ruhigen Innenhof ergänzt diese Einheit.

Wohnungstyp B1 (W02) - Eigentumswohnung mit 165 m²

Durch geschickte Zusammenlegung der Einheiten in der ersten und/oder zweiten Etage entsteht eine 165 m2 große Luxuswohnung, die neben einem großzügigen Koch- und Essbereich auch ein großes Wohnzimmer und vier zusätzliche Schlaf- oder Gästezimmer bietet. Zwei Terrassen in den Innenhof runden das Raumprogramm ab.

Wohnungstyp B (W03 & W04) - Eigentumswohnung mit 85 m²

Vater, Mutter, Kind – oder ein Paar mit dem Wunsch nach einem Gästezimmer? Dieser elegante 3-Raum-Wohnungstyp zum Kauf erfüllt auf ca. 85 m2 und einer rd. 10 m2 großen Terrasse all diese Wünsche und noch viele mehr.

Wohnungstyp C (W05&W06) - Eigentumswohnung mit 100 m²

Vater, Mutter, Kind – diese beiden Einheiten mit jeweils um die 100 m2 verfolgen ein ähnliches Konzept wie Wohnungstyp B, sind aber als Maisonette-Wohnungen ausgestaltet. Zusätzlich zu den unteren Balkonen führt eine elegante Treppe in ein weiteres Geschoss. Der so entstehende Luftraum zwischen den beiden Geschossen schafft in der unteren Etage Weite und Leichtigkeit, im oberen Studio entsteht ein sehr privater Rückzugsort mit einer großzügigen Dachterrasse und einem spektakulären Blick über den Westen der Stadt.

Alle Wohnungstypen verfügen über die gleiche, hochwertige Grundausstattung (siehe dazu auch BAB)

  • Fußbodenheizung

  • Hochwertiges Fischgrätparkett

  • Hochwertige Holztüren und moderne Schallschutzfenster aus Holz

  • Hochwertige Fliesen und Bäderausstattung

  • Smart & Green Living Ausstattungspaket

  • In Smart Home Paket integrierte Grundbeleuchtung (Planung Lichtstudio Bartenbach, kann beliebig erweitert werden)

  • Großzügige Balkonanlage

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